|
Merksprüche für Latein |
|
A,
ab, de, ex und e, cum
und sine, pro und prae haben
immer Ablativ, die
andern stets Akkusativ. Nur
bei sub und in, da
kann beides hin.
Haben,
halten und erkennen, machen,
wählen und ernennen und
sich zeigen, sich bewähren tun
zwei Akkusativs begehren.
Unus,
solus, totus, ullus, uter,
alter, neuter, nullus: diese
Wörter haben alle -ius
in dem zweiten Falle, und
im Dativ haben sie allesamt
ein langes i (wie alii).
Nach
ne, si nisi, num fällt
ali um. Nach
(quo,) ubi, quantum und auch cum, macht
es nochmal „Bumm“.
Männer,
Völker, Flüsse, Wind und
Monat Maskulina sind. Doch
jeden Baum und jede Frau als
weiblich merke Dir genau.
Der
arme, alte, reiche Fürst. (pauper,
vetus, dives, princeps)
Bei
begierig, kundig, eingedenk, teilhaftig,
mächtig, voll, und
auch bei ihren Gegenteilen tut
nur der Genitiv verweilen (cupidus (avidus), peritus, memor, particeps, compos, plenus). Der
ist dumm, der
bei sum setzet
das Adverbium. In
die Semmel biss der Kater (semel,
bis, ter, quater). Wie
lang, wie breit, wie hoch, wie tief - erfordern
den Akkusativ. Vocalis
ante vocalem brevis est. Von
wem, für wen und wem, wozu - da
nehmen wir den Dativ zu. Das
kleine Wörtchen „cum“: citi
(Indikativ) mit knak (Konjunktiv) c:
coincidens, identicum (dadurch, dass) i:
inversum (als plötzlich) t:
temporal (als; zu der Zeit, wo; damals, als; mit Indikativ Perfekt) i:
iterativ (jedesmal, wenn) mit:
Präposition (Ablativ) k:
kausal (weil, da) n:
narrativ (als, nachdem) a:
adversativ (während, wohingegen) k: konzessiv (obwohl) |
Auf
pono, loco, colloco, statuo,
constituo, consisto
und consido, prosterno,
accumbo, numero fragt
der Lateiner: Wo (=Ablativ) ? Bei
advenio, convenio, nuntio
und concurro, abdo,
cogo, appello (appellere), da
kommt ihm immer in den Sinn, hier
passt nur die Frag’: Wohin ? (=Akkusativ)
Quis,
quid, ubi, quibus auxiliis, cur, quomodo, quando? (Hexameter)
Wer a sagt, muß auch blativ sagen.
Febris,
puppis, tussis, turris, sitis,
vis, sowie securis bilden
immer -im und -i, -em
und -e vermeiden sie.
Dum
di dum di dum sprach
das Krümelmonster, während
es Kekse isst, solange
bis es gekotzt haben wird.
Wer
nutzt was andres als dum ist
dumm (statt donec o. quoad).
Den
Relativsatz färbt final, konsekutiv
sowie kausal, selbst
konzessiv der
Konjunktiv. Os,
oris das Mündchen, os,
ossis frisst’s Hündchen. Ut
und ne und quo und quin nehmen
immer Konjunktiv dahin. Die Frucht- und Pizzaverben brauchen und bemächtigen sich des Ablativs: frui,
fungi, uti, potiri.
Gespensterfutur:
bo-bi-bu. Amare-Futur:
-am, -ar, -e-.
Nikolaus-Konjunktiv: “lasst uns....”
Hic,
haec hoc, der
Lehrer mit dem Stock. Is,
ea, id, was
macht er denn damit? Sum,
fui, esse, er
haut Dir auf die F...üße. Ille,
illa, illud, bis
Deine Nase blut. Qui,
quae, quod, Ogottogottogott!
Der
Ablativ der Befreiung befreit
von den Präpositionen.
Nix
–i, -o, -um: nix Gerundium. (sondern Gerundivum) |